Samstag, 10. April 2010

Kostbar



Das Morgen kann nur blühen,
wenn es im Gestern wurzelt
 und im Heute wächst.

Text: Francois Denine
Photo: Mandelblüte - am Radweg Naturns

Freitag, 9. April 2010

Leben


Leben heißt wachsen und lernen.
Solange wir wachsen und lernen,
solange wir noch die kleinen Wunder
im Alltäglichen entdecken können,
solange wir offen sind für neue Wege
werden Lebensfreude, Phantasie und Zuversicht unsere Begleiter sein.

Text: © Jochen Mariss
Photo: Knospe der Pfingstrose

Donnerstag, 8. April 2010

Paradies


Das Leben ist ein wunderschöner Garten.
Lass es dir gut gehen darin.
Rieche an den Blumen der Freude.
Trinke von der Quelle des Glücks.
 Wärme dich an den Strahlen der Liebe.
 Alles liegt für uns bereit.
Wir finden es, wenn wir mit dem Herzen schauen.

Text: © Jochen Mariss
Photo: Tulpen auf dem Markt

Mittwoch, 7. April 2010

Glück


Im Erleben unfaßbaren Glücks,
vergißt du die Anstrengungen des Weges.

Text: Gudrun Kropp
Photo: Apfelweg zum Schloss Auer - Dorf Tirol

Dienstag, 6. April 2010

Den Knoten lösen


Erst, wenn wir uns von den Stimmen in uns
und um uns herum
nicht mehr vorschreiben lassen,
wer wir sein sollen,
werden wir wissen,
wer wir sind und können gehen,
wohin wir wollen.

Text: © Jochen Mariss
Photo: Knoten

Montag, 5. April 2010

Dein Tag!


Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts.
 Ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.

Text: Gottfried Keller
Photo: Tautropfen auf Akeleiblatt

Sonntag, 4. April 2010

Ostergrüße


Im Licht der Ostersonne
 bekommen die Geheimnisse der Erde ein anderes Licht.

Text: Friedrich von Bodelschwingh

Wünsche Allen hier ein frohes Osterfest.
Lasst es Euch gutgehen

Samstag, 3. April 2010

Knospen


Es dringen Blüten aus jedem Zweig
und tausend Stimmen aus dem Gesträuch
und Freud und Wonne aus jeder Brust.
O Erd, o Sonne, o Glück, o Lust!

Johann Wolfgang von Goethe
Photo: Knospen der Marillenblüten

Freitag, 2. April 2010

Karfreitag



Wir setzen uns mit Tränen nieder,
und rufen dir im Grabe zu: Ruhe sanfte, sanfte ruh!
Ruht, ihr ausgesognen Glieder!
Euer Grab und Leichenstein
soll dem ängstlichen Gewissen
ein bequemes Ruhekissen
und der Seelen Ruhstatt sein.
Höchst vergnügt schlummern da die Augen ein.

Text: Johann Sebastian Bach
Photo: Christus-Marmorkopf an der Paulser Pfarrkirche

Donnerstag, 1. April 2010

Wunder


Die Welt bringt viele kleine Wunder hervor,
die eigentlich zu schön sind, um wahr zu sein.

Text: © Kartini Diapari
Photo: meine Phalaenopsis
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